PCM 120

PCM 120

In den 80ger Jahren wurde begonnen die Richtfunkachse zu modernisieren und die RVG 961 wurden in einigen Betriebsstellen durch Technig auf PCM Basis ersetzt.
Es sollte der Einsatz von PCM - Technik auf den Richtfunkstrecken von der RFB -1 Leuthen bis zur RFB - 8 Cölpin erfolgen. Ebenfalls sollten die Abzweige nach Eggersdorf und Fürstenwalde mit dieser Technik ausgerüstet werden.
Die PCM - Technik sollte die analoge Übertragungstechnik als auch die RVG 961 ersetzen.
Ab 1988 erfolgte die Umrüstung auf der Strecken RFB - 1 Leuthen nach RFB - 2 Biebersdorf und zur RFB - 3 Wilmersdorf.
Auf jedem Streckenabschnitt wurden zwei PCM 120 Richtfunkstrecken vorbereitet.
Bis 1990 wurde mit der Beschaltung dieser PCM Richtfunkgeräte begonnen. Es wurde zu Beginn mit je 1 x PCM 30 Gerätesatz begonnen. Im Endausbau war mit PCM 120 vorgesehen.

PCM120

PCM 120 - 2000

Digitales Richtfunkgerätesystem zur Übertragung von 8 Mbit ( 120 Fernsprechkanälen ), Beginn der dritten Gerätegenaration in Radeberg. Entwickelt für ein Richtfunknetz der NVA. Eingesetzt ab 1986 auf sechs Strecken ( 13 Funkfelder ) im Netz der Deutschen Post und in der Richtfunkachse der NVA ( 2 Funkfelder ) und in den nordböhmischen Bergbaugebieten der CSSR.

Frequenzbereich: 2 GHz
Modulationsverfahren: Digitale Modulation 4-PSK
Übertragungskapazität: 120 Fernsprechkanäle
Entwicklung: 1978 - 1983
Fertigung: 1984 - 1989, ca. 5 Mio Mark

Quelle Foto und Gerätedaten http://fesararob.de

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