Richtfunkachse

Richtfunkachse im Überblick

1962 beschloss der Nationalen Verteidigungsrat die Schaffung einer teilgeschützten stationären Richtfunkachse für das Kdo. LSK / LV. Die Richtfunkbetriebsstellen ( RFB ) wurden errichtet und dem NR -19 als "Objekt 500" unterstellt. Damit war die Grundlage geschaffen zur Sicherstellung von Nachrichtenverbindungen für die Gefechtsstände der LSK / LV.

8 Richtfunkübertragungsstellen worden zunächst errichtet:

Richtfunkübertragungsstelle Leuthen
Richtfunkübertragungsstelle Biebersdorf
Richtfunkübertragungsstelle Wilmersdorf
Richtfunkübertragungsstelle Heinersdorf
Richtfunkübertragungsstelle Wollenberg
Richtfunkübertragungsstelle Temmen
Richtfunkübertragungsstelle Wendorf
Richtfunkübertragungsstelle Cölpin

Die SBW waren einetagig mit Anbau für die Netzersatzanlage sowie Kabeleinführungen. Der Mast stand auf dem Nachrichtenbunker.

1965 / 66 erfolgte die Ausrüstung der Richtfunkübertragungsstellen Leuthen bis Cölpin und der NZ Eggersdorf mit dem Richtfunkgerätesatz RVG 934.
Die Inbetriebnahme erfolgte in zwei Abschnitten, im Herbst 1965 ging die Südanbindung von Heinersdorf nach Leuthen in Betrieb. Es folgte im Sommer des Folgejahres die Nordanbindung von Heinersdorf bis Cölpin.
Das ZGS in Eggersdorf wurde über die Richtfunkübertragungsstelle Heinersdorf eingebunden.

Kein Bestandteil der Richtfunkachse war die Anbindung des damaligen ZWGS im Roten Luch von Waldsieversdorf, soll aber wegenl der Gesamtkonstellation mit genannt werden. Diese Strecke wurde auch mittels RVG 934 von Eggersdorf nach Waldsieversdorf abgesichert.

Mitte der 70 ziger Jahre erfolgte der Austausch der Richtfunktechnik in den RBS und NZ Eggersdorf durch den Richtfunkgerätesatz RVG 961 Jetzt konnten Kanalbündel von bis zu 960 Fernsprechkanälen übertragen werden. Zur Sicherung wurden immer 2 Systeme RVG 961 redundant betrieben.
1976 wurden die Richtfunkbetriebsstellen, um zwei, in Klein Kussewitz und Dargelütz erweitert, die SBW glichen dem vom FuSA 2.

1977 / 1978 gingen auf der Richtfunkachse die ersten Troposphärenfunkrichtungen der NVA in Betrieb. So wurden das Funksendeamt 2 sowie Klein Kussewitz und Dargelütz eingebunden

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