Besonderheiten

Besonderheiten

Dieses Richtfunknetz der LSK / LV wurde sowohl vom Kdo ( NBA ) selbst, als auch durch die zwei Luftverteidigungsdivisionen betrieben. Große Teile des LSK / LV Richtfunknetzes bildete Vermaschungen, die nicht unbedingt eine Verbindung zur Richtfunkachse haben mussten.

In den 80 ziger Jahre wurden die Richtfunksysteme der LSK / LV und die der Volksmarine verbunde. Mittels Richtfunkstrecken mit FM 24 400 erfolgte von der RFB - 9 Klein Kusswewitz eine Verbindung zur Richtfunkrelaisstelle der Volksmarine Rostock - Stadtweide von hier weiter mit FM 24 400 zum Flugplatz Laage.

Zum Einsatz kamen in der LSK / LV Richtfunkgerätesätze RVG 961 als Kern der Richtfunkachse.
Die Zubringer selbst waren mit RT 415 / 417 / RVG 950 und später FM 24 400 angeschlossen.
Die FM 24 400 wurde auch auf der Richtfunkachse als zweiter und dritter Ersatzweg benutzt.

Die Anbindung zum RFN SED erfolgte mit dem Gerätesatz RVG 924 zur Hauptrichtfunkzentrale Stülpe zwecks Schaltung der Fernsprech- und Fernschreibanschlüsse für das Kdo bzw. ZGS / ZWGS LSK / LV.

Mit Inbetriebnahme des "Fuchsbau" Fürstenwalde erfolgte dann eine Umsetzung der RFN - Anbindung zur RFB - 3 Willmersdorf. Diese Anbindung wurde in den 80ger Jahren auf FM 24 400 und in Folge auf PCM Richtfunk umgerüstet.

Zusätzlich erfolgte die Einrichtung einer FM 24 400 Strecke RFB - 3 nach Stülpe ( als Relaisstelle ) zur Einbindung der VHZ - 14 Wünsdorf in der LSK / LV Richtfunknetz.

Mit Inbetriebnahme der RVG 961 und Ablösung RVG 934 mussten an den Masten in den RFB 1 bis 8 die Antennenkabel gegen Hohlleiter getauscht werden.

1982 wechselte die Zuständigkeit der Bunker / Schutzbauwerke von den örtlichen UKA ( Unterkunftsabteilungen ) zur Verwaltung Spezialbauwerke für die RFB 1 bis 8. RFB 9 und 10 waren von Zeitpunkt der Indienststellung in der Zuständigkeit der Verwaltung Spezialbauwerke angesiedelt.

Die Bauwerke der RFB 1 bis 6 wurden Mitte der 80ger Jahre modernisiert. Es wurden die Lüftungsanlagen  und die Lüftungklappen gewechselt und somit eine Steigerung der Schutzklasse erreicht.

RFB 3 und 4 hatte jeweils zwei Nachrichtenräume mehr und dadurch auch ein größeres SBW.

RFB 9 und 10 hatte andere Masten und die Baukörper glichen dem vom Funksendeamt 2 Groß Obringen.

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