HSA

Hochspannungssicherungsanlage HSA

Vorgesehen um die äußeren Sicherung des darin befindlichen Geländes zu gewährleisten.

Die Hochspannungssicherungsanlage hat zwei Bestandteile:
- Die Zaunanlage und die
- Betriebsräume mit den Einrichtungen zur Steuerung der HSA.

Die Zaunanlage besteht aus:
- Der ca 2m hohen Außenzaun aus Maschendraht.
- Der Hochspannungszaun.
- Der ca 1,50 m hohe Innenzaun auch aus Maschendraht.

Die komplette HSA ( Zaunanlage und Betriebsraum ) wurde zum "Elektrischen Betriebsraum" erklärt. Für diese Anlagen galten gesetzlichen Sicherheitsvorschriften wie für Umspannwerke oder Trafostationen.

Für die HSA wurden die gleichen Hochspannungstransformatoren verwendeten die auch in Prüfanlagen verwendet wurden. Ein nachgeschalteter Gleichrichter erzeugte die Gleichspannung für den Zaun.

Die Anlage war ausgelegt um eine pulsierende Gleichspannung von 0 - 8000V ( 8 kV ) zu erzeugen mit  einer Leistung von etwa 4 kW. Ein Pol lag auf dem Zaun und folglich wurde der andere Pol auf „Erde“ gelegt.

Versucht man den Hochspannungszaun zu überwinden, so kommt es zu einem Erdschluss. Es kommt zu einem elektrischen Schlag, dieser dann in der Steuerung einen Alarm auslöst. Der Alarm wurde dem Wachhabenden und ins Hauptbauwerk gemeldet.

Die Hochspannung wurde abgeschaltet um Schäden an der Technik zu vermeiden. In Intervallenvon 2 min erfolgte ein Einschaltversuch, bis der Erdschluss nicht mehr vorhanden war. Sollte innerhalb von 15 min die Wiedereinschaltung nicht erfolgreich sein, wurden keine weiteren Einschaltversuche gemacht und die Hochspannung blieb abgeschaltet.

Nun musste die Wachmannschaft die Ursache für den Alarm finden. Der gesamte HSA Bereich mußte abgesucht werden um die Ursache zu ermitteln.

Ursachen für Fehlalarme bei solchen Anlagen sind, ungünstige Wetterlagen wie Nebel, Regen oder Schnee oder Bewuchs, heruntergefallene Äste und Tiere im Bereich.

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