FuSA 1

FSA 1 in Limsdorf

Quelle Text: www.nachrichtenregiment-14.de

Es entstand unter großer Geheimhaltung in der Zeit zwischen 1968 und 1971 in der Limsdorfer Heide eine NVA - Dienststelle mit einer Grösse von etwa 16 ha.
Die Dienststelle wurde in den Bestand des Nachrichtenregiment -19 Waldsieversdorf eingegliedert.
Am 01.09.1971 erfolgte die Aufnahme des Probebetriebes mit dem ZGS Eggersdorf und dem ZWGS Fürstenwalde.
Zur Sicherung drahtgebundener Übertragungswege erhielt das Funksendeamt Limsdorf ein NVA - eigenes Fernmeldekabel mit der Bezeichnung SOK -161 zur damaligen Übertragungsstelle 2 der Deutschen Post im Fuchsbau Fürstenwalde.
Bereits zwei Monate später am 21.11.1971 übernahm das Funksendeamt Limsdorf mit seinen Kurzwellensendern die Sicherstellung von Funkverbindungen des ZGS LSK / LV Eggersdorf im DHS der LV der DDR.
Bis dahin erfolgte die ausschließliche Bereitstellung von Funksendern für den ZGS Eggersdorf vom Funksendezentrum des MfNV in Kagel bzw. vom Feldfunksendezentrum Waldsieversdorf.

Im November 1978 verlegte der ZGS LSK / LV von Eggersdorf / Strausberg nach Fürstenwalde und in Eggersdorf  / Strausberg erfolgte die Einrichtung des ZWGS am Ort der Hilfsführungsstelle - 5.

Im Jahre 1984 wurde zur Sicherung von Richtfunkverbindungen ein Stahlgitterturm errichtet.
Bis dahin erfolgte die Richtfunkanbindung mit RT - 415 / 417 im stationären Betrieb, jedoch mit den mobilen Antennen der Truppausstattung.
Ab dem 01.01.1986 erfolgte eine Komplett - Rekonstruktion der gesamten Dienststelle.
Ein wichtiger Bestandteil dieser Maßnahme war die Erneuerung der gesamten Funksendeanlage.
Die bisherigen KW-Sender SS-1000, KN1E und KN4 wurden ausgebaut und durch moderne Systeme KSG-1300 ersetzt.
Damit verbunden war auch die Erneuerung der Übertragungstechnik.
Die Rekonstruktion endete 1987. Für die Zeit der Baumaßnahmen erfüllte die Funksicherstellung  das Feldfunksendezentrum Waldsieversdorf.

lim
FuSA1

copyright 2016 on all images and text by FuKo Kolkwitz